Die Dauer der Behandlung mit Gepan® instill richtet sich im Einzelfall nach der Schwere der Symptome. Je nach Krankheitsbild können diese in unterschiedlicher Ausprägung auftreten und eine kurzzeitige oder dauerhafte Behandlung mit der GAG-Ersatztherapie erforderlich machen.
Eine Fertigspritze Gepan® instill enthält 40 ml und ist daher auch für Betroffene geeignet, die bereits unter einer Einschränkung der Blasenkapazität leiden. Mit Hilfe eines Katheters bringt der Arzt die gebrauchsfertige 0,2 %-Chondroitinsulfat-Lösung in die leere Blase ein, wo sich Gepan® instill wie ein Schutzfilm auf die geschädigte Blasenschutzschicht legt. Um eine gute Wirkung zu erzielen, sollten Sie diese für mindestens eine halbe Stunde in der Blase halten. Nicht verbrauchte Reste sind zu entsorgen.
Wie häufig eine Instillation notwendig ist, hängt von der Intensität der Symptome ab. Zu Beginn der Behandlung haben sich 4 bis 6 Anwendungen in einem wöchentlichen Abstand bewährt. Angepasst an die Bedürfnisse kann der Arzt anschließend die Behandlung auf eine Erhaltungstherapie einmal pro Monat umstellen.
Wann?
Häufigkeit
Therapiebeginn
Im 1. Monat
Je nach Schweregrad wöchentlich 1 Instillation für 4-6 Wochen
Erhaltungstherapie
Ab dem 2. Monat
1 Instillation pro Monat
Dank der lokalen Wirkweise der Blase ist Gepan® instill grundsätzlich sehr gut verträglich. Spezifische Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt.
Medizinische Expertise:
Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Pohl-Boskamp auf seine Richtigkeit intensiv geprüft worden.